Tennis: Peya zog zwei Wochen vor Olympia in sein 39. Tour-Finale ein

Washington/Panama-Stadt/Rio de Janeiro (APA) - Zwei Wochen vor seinem Doppel-Auftritt bei Olympia in Rio ist der Wiener Alexander Peya am Sa...

Washington/Panama-Stadt/Rio de Janeiro (APA) - Zwei Wochen vor seinem Doppel-Auftritt bei Olympia in Rio ist der Wiener Alexander Peya am Samstag (Ortszeit) in sein 39. Finale auf der Tennis-Tour eingezogen. Im Halbfinale des ATP-500-Turniers von Washington besiegte er mit dem Polen Lukasz Kubot Henri Kontinen/John Peers (FIN/AUS) 4:6,7:6(4),10:3. Finalgegner waren am Sonntag (18.30 Uhr MESZ) Daniel Nestor/Edouard Roger-Vasselin (CAN/FRA-2).

Während es für Peya um seinen 15. Titel auf der Tour ging bzw. in seinem heuer fünften Anlauf um den überhaupt ersten mit Kubot, hatte sein Olympia-Doppelpartner Oliver Marach vergeblich auf einen Platz im Doppel-Hauptfeld von Toronto gewartet. Dort wird Peya in der letzten Juli-Woche ungesetzt erneut mit Kubot antreten. Marach nutzte freilich die Spielpause, um erstmals seit März wieder heim nach Panama-Stadt zu reisen.

Um seine speziellen Olympia-Sachen für den Brasilien-Trip zu packen, musste der seit 16. Juli 36-Jährige ohnehin nach Hause. Am Samstag erfolgt die Anreise ins Olympische Dorf. Obwohl auf dem gleichen Kontinent, dauert der Flug von Panama-Stadt nach Rio sieben Stunden. „Aber das sind für mich mittlerweile schon Kurzflüge“, sagte Marach der APA - Austria Presse Agentur. Der Familienvater der Töchter Amelie (16 Monate) und Lea (4 Jahre) freut sich auf seine ersten Spiele.

Die wurden ihm aber erst möglich, nachdem ihm der Internationale Tennisverband (ITF) die Ausnahmegenehmigung erteilt hatte. Marach hat nämlich in den vergangenen drei Jahren nur zwei- statt wie gefordert dreimal Davis Cup gespielt. Marach ist sicher, dass diese Klausel nicht hält. „80 Prozent hatten die Davis-Cup-Mindesterfordernisse nicht. Die Regel werden sie kippen. Es war bei vielen so, auch bei Nadal und Del Potro. Wenn sie die alle nicht spielen lassen würden, schießen die sich ins eigene Bein.“

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