Wörgler Traumstart in die Westliga

Mit einem 2:0-Sieg in Altach beschloss gestern der Aufsteiger einen erfolgreichen Auftakt aus Tiroler Sicht.

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Innsbruck –Mit drei Siegen starteten die vier Tiroler Vertreter in die neue Westliga-Saison. Einzig Kufstein konnte beim 0:3 gegen Grödig nichts ernten.

Für die positive Überraschung des Auftakts sorgte gestern der SV Wörgl. Aufgrund einer taktischen Meisterleistung entführte der Aufsteiger mit einem 2:0-Sieg drei Punkte aus der Cashpoint-Arena. „Das war eine starke Vorstellung. Wir haben als Mannschaft gewonnen“, freute sich Trainer Denis Husic über den Traumstart im Ländle, der nicht erwartet werden konnte. Altachs Amateure hatten mit Patrick Seeger und Jan Zwischenbrugger bundesligaerfahrene Akteure in ihren Reihen, während auf Tiroler Seite der 16-jährige Eigenbauspieler Paul Linzbauer seine Feuertaufe als Torhüter bestand. Die verfrühte Anreise mit Übernachtung in Hohenems hat sich bezahlt gemacht. Im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf hält Husic trotz des Erfolgserlebnisses den Ball flach: „Ich hoffe, dass wir in keiner Phase der Meisterschaft etwas mit dem Abstieg zu tun haben.“

Ambitionen auf den Titel werden auch den anderen Tiroler Teams nicht unbedingt zuerkannt, obwohl Schwaz gegen Aufsteiger Hohenems mit einem 3:1-Heimsieg aufwartete. Die FC Wacker Amateure konnten sich beim 3:2 gegen Hard wieder an vorderster Front auf Marco He­sina verlassen. Für die Kuriosität der Runde sorgte Misel Kalinovic, dessen abgerissene Freistoßflanke aus 40 Metern im Tor landete.

Der FC Kufstein ärgerte sich über die 0:3-Heimniederlage gegen Grödig, insbesondere weil ein Dzidziguri-Schuss (8.) vom Lattenkreuz zurückprallte und der Grödiger Elfer zum 0:1 (11.) eine klare Fehlentscheidung war. „Im Grunde können wir uns wenig vorwerfen“, erklärte Trainer Christian Schaider, der das Positive („Bis zum Strafraum waren wir gut“) herausstreicht, um im anstehenden Derby in Wörgl auch punktemäßig anzuschreiben. (tomi)


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