Zwei Unfälle auf Rodelbahnen in Tirol mit drei Verletzten

In Hochimst wurde eine Elfjährige verletzt, in Osttirol eine 59-jährige Frau und ihre 16-jährige Tochter.

Alpine Coaster in Hochimst.
© thomas boehm

Imst – Gleich zwei Unfälle auf Sommerrodelbahnen forderten am Wochenende drei Verletzte in Tirol. Der erste Unfall passierte am Samstag in Imst: Ein 21-jähriger Niederländer prallte am Samstagnachmittag auf der Sommerrodelbahn in Hochimst gegen die Rodel einer elfjährigen Schülerin. Dies sei passiert, weil er nicht gewusst hätte, wie die Bremsen funktionieren, gab der 21-Jährige als Begründung an.

Das Mädchen wollte gerade unten aussteigen, als der Zwischenfall passierte. Sie wurde durch die Wucht des Anpralls zu Boden geschleudert und verletzt. Die Rettung lieferte die Einheimische ins Krankenhaus Zams ein.

Mutter übersah Tochter

Eine 59-jährige Britin übersah am Sonntag auf der Rodelbahn in Lienz in Osttirol, dass ihre vor ihr fahrende 16-jährige Tochter stark abgebremst hatte. Die Mutter prallte in der Folge gegen den Schlitten des Mädchens, teilte die Polizei mit.

Durch den Aufprall erlitt die 59-Jährige eine Wirbelsäulenfraktur und die Tochter eine Verletzung an der Halswirbelsäule. Nach der Erstversorgung wurden beide von der Rettung ins Krankenhaus Lienz gebracht. (TT.com)

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