Auf der Suche nach Glück
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Von Harald Angerer
Westendorf –Die Latte lag hoch, sehr hoch für die Laienschauspieler der Volksbühne Westendorf. Hatten sie doch in den vergangenen beiden Jahren mit dem Mitterer-Stück „Die Piefke-Saga“ einen wahren Erfolgslauf. Jedes Mal ausverkauftes Haus und großartige Kritiken.
Doch für heuer wollte man ein neues Stück in Angriff nehmen. „Die Auswahl war natürlich nicht einfach und wir spüren schon die Erwartungshaltung“, sagte Theater-Obfrau und Bürgermeisterin Annemarie Plieseis vor der Premiere am Wochenende. Man hat sich schließlich für das Stück „Zu wenig und zu viel“, eine Komödie in fünf Bildern von Peter Landstorfer, entschieden.
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Die Auswahl ist gelungen, das kann man nach der Premiere sagen. Die Volksbühne hat sich zwar wieder für eine Komödie entschieden, doch mit durchaus kritischem Hintergedanken und passend zum Zeitgeist. Es geht dabei um die Suche nach dem Glück dreier Vagabunden.
Gespielt wird wieder im Tenn des Niederbichlhofs und die Volksbühne nutzt diesen Spielort ausgezeichnet. Es gelingt ihr damit, das Publikum vor allem im ersten Teil miteinzubinden. Auch das Bühnenbild ist wieder besonders aufwändig gestaltet und so gelingt es, die Zuschauer mit auf die Reise der Vagabunden zu nehmen. Sie besuchen in dem Stück drei Welten, in denen sie ihr Glück finden könnten, doch es zeigt sich, dass das alles andere als einfach ist.