Tennis-Asse Haim/Erler pendelten vergeblich, Schroll verlor
Auf der IEV-Anlage mussten sich Alexander Erler und Matthias Haim im Doppel-Halbfinale 4:6, 4:6 geschlagen geben.
Innsbruck – Vom Gästeturnier in Igls zum Tennis-Future-Turnier nach Innsbruck. Vom Mittelgebirge ins Tal. Und wieder retour. Zwei Einzelspiele und ein Doppel standen am Tagesplan von Alexander Erler und Matthias Haim. Ohne den Regelverstoß in den Vordergrund zu rücken (wo kein Kläger, da kein Richter), dieses Programm mündete auf der IEV-Anlage, im Doppel-Halbfinale gegen Ollert/Boyer (GER/USA), in eine Niederlage.
Haim/Erler verloren nach einer mäßigen, von Konzentrations- und Abstimmungsschwächen geprägten Darbietung 4:6, 4:6. Sie verspielten zudem die große Chance auf ein Doppelfinale mit Tiroler Beteiligung. Da konnten auch einige Zauberschläge nicht versöhnen. Es blieb ein schaler Geschmack zurück.
Positiv in Erinnerung wird der Einzug Philipp Schrolls ins Einzel-Viertelfinale bleiben – es war das Karriere-Hoch des 20-jährigen Tirolers, der in Reit im Winkl lebt. Beim 2:6, 4:6 gegen Goncalo Oliveira (POR) konnte Schroll aber nichts mehr zusetzen. Kurios das Duell zwischen Patrick Ofner und der Nummer 1, Mate Delic (CRO), das der Kärntner lange Zeit dominierte, aber schlussendlich der lädierten Schulter Tribut zollen musste. Er gab am Ende des dritten Satzes auf. Als einziger Österreicher im Einzel-Halbfinale (Freitag ab 11 Uhr) ist der Steirer Sebastian Ofner. Er gewann gegen Landsmann Lenny Hampel 6:1, 6:4. (r.u.)
Kommentare