Leitbörsen in Fernost schließen mehrheitlich im Plus

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Asien und Australien haben am Dienstag mehrheitlich im Plus geschlossen. Der Nikkei-225 in Tokio gewann 0,84...

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Asien und Australien haben am Dienstag mehrheitlich im Plus geschlossen. Der Nikkei-225 in Tokio gewann 0,84 Prozent auf 16.683,93 Punkte. Der Hang Seng in Hongkong stieg ebenfalls klar um 1,09 Prozent auf 23.571,90 Einheiten. Der Shanghai Composite legte 0,60 Prozent auf 2.998,17 Punkte zu.

In Mumbai tendierte der indische Leitindex Sensex 30 zuletzt mit einem knappen Plus von 0,12 Prozent bei 28.327,26 Zählern. Kursverluste verzeichnete damit nur der australische Aktienmarkt: Der All Ordinaries Index fiel 0,46 Prozent auf 5.493,70 Einheiten.

Sowohl in Tokio als auch in Hongkong und Sydney hellte sich die Börsenstimmung nach der heutigen TV-Debatte zwischen den US-Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Donald Trump auf. Der Nikkei-225 drehte ins Plus, der Hang Seng baute seine Gewinne aus und der All Ordinaries Index grenzte seine Verluste ein. „Die Märkte waren vor der Debatte sehr angespannt“, sagte ein Händler in Hongkong zur Finanznachrichtenagentur Bloomberg. „Heute gab es in der Debatte zwar keine K.O.-Treffer, aber Hillary hat wahrscheinlich besser abgeschnitten und das hat den Markt etwas entspannt hat. Aber zwei Debatten sind ja noch ausständig“.

Bei den Einzelwerten verloren in Tokio die Titel des Elektronikkonzerns Ryoden 6,47 Prozent. Das Unternehmen hatte zuvor seine Gewinnprognose für das laufende Halbjahr um über 70 Prozent zurückgeschraubt.

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In Hongkong gehörten die Finanzwerte Li & Fung (plus 4,12 Prozent), Industrial and Commercial Bank of China (plus 2,47 Prozent) und Bank of China (plus 1,98 Prozent) zu den größten Gewinnern. Auch Immobilienwerten wie China Resources Land (plus 2,00 Prozent) und Hang Lung Properties (plus 1,71 Prozent) erfreuten sich guter Nachfrage.

In Mumbai stiegen die Titel des Finanzdienstleisters Bharat Financial Inclusion um 1,38 Prozent und notierten damit so hoch wie seit zwei Monaten nicht mehr. Die Analysten der Schweizer Großbank UBS haben ihre Anlageempfehlung für die Titel von „Neutral“ auf „Buy“ erhöht.

In Sydney zeigten sich Aktien aus dem Finanzbereich schwach. Die Titel aller vier großen Banken beendeten den Handelstag mit Verlusten: Westpac verloren 1,28 Prozent, Commonwealth Bank of Australia büßten 0,95 Prozent ein, ANZ fielen um 0,54 Prozent und National Australia Bank gaben um 0,21 Prozent nach.


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