Schweizerinnen sollen ein Jahr länger arbeiten

Genf (APA/AFP) - Schweizerinnen sollen künftig ein Jahr länger arbeiten müssen als bisher. Nach dem Oberhaus, dem Ständerat, stimmte am Mitt...

Genf (APA/AFP) - Schweizerinnen sollen künftig ein Jahr länger arbeiten müssen als bisher. Nach dem Oberhaus, dem Ständerat, stimmte am Mittwoch auch der Nationalrat für die Heraufsetzung des Pensionsantrittsalters für Frauen auf 65 Jahre. Dies entspricht der auch für Männer geltenden Regelung.

Ob die Gesetzespläne umgesetzt werden, ist allerdings noch ungewiss. Zunächst müssen sich nun Nationalrat und Ständerat über den genauen Wortlaut der Neuregelung verständigen. Danach dürfte der in der Schweiz umstrittene Gesetzentwurf aller Voraussicht nach Gegenstand einer Volksabstimmung werden.

Hintergrund der geplanten Neuregelung ist wie in anderen europäischen Ländern auch die demografische Entwicklung mit einem steigenden Anteil älterer Menschen. Erreicht werden soll eine Einsparung bei den Pensionskassen von 1,2 Milliarden Schweizer Franken (1,1 Milliarden Euro).

Das höhere Pensionsalter für Frauen würde drei Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes wirksam werden. Beschlossen wurden vom Nationalrat auch weitere Reformen im Rentensystem, unter anderem zu einem flexibleren Einstieg in den Ruhestand.

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