Deutsche Regierung begrüßte Ermittlungsergebnisse zu MH17

Berlin/Utrecht (APA/dpa) - Die deutsche Regierung hat die Ermittlungsergebnisse zum Absturz der malaysischen Passagiermaschine MH17 über der...

Berlin/Utrecht (APA/dpa) - Die deutsche Regierung hat die Ermittlungsergebnisse zum Absturz der malaysischen Passagiermaschine MH17 über der Ostukraine als großen Schritt vorwärts begrüßt. Der Sprecher des Auswärtigen Amts, Martin Schäfer, sagte am Mittwoch in Berlin, die Ergebnisse seien glaubwürdig sowie sehr sorgfältig und ernsthaft recherchiert. Allerdings seien die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.

Mit den Ergebnissen sei man „den Verantwortlichen näher gekommen“, aber es fehlten noch Erkenntnisse, „um Ross und Reiter zu nennen“, sagte Schäfer. Jetzt gehe es darum zu ermitteln, wer dafür strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden könne. Auswirkungen auf den sogenannten Minsk-Prozess, an dem neben Russland und der Ukraine auch Deutschland und Frankreich beteiligt sind, erwarte er nicht.

Die internationalen Ermittler hatten mitgeteilt, dass die Maschine mit 298 Menschen an Bord 2014 mit einer russischen Buk-Rakete abgeschossen worden sei. Die Rakete und ihre mobile Abschussrampe wurde den Ermittlern zufolge aus Russland in das Gebiet der prorussischen Rebellen in der Ostukraine gebracht. Von dort aus sei sie abgefeuert und die Abschussrampe anschließend am selben Tag nach Russland zurückgebracht worden. Moskau wies hingegen erneut jegliche Verantwortung zurück.

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