Zürcher Börse schließt mit Zugewinnen

Zürich (APA/dpa-AFX) - Dem Schweizer Aktienmarkt ist zur Wochenmitte der zweite freundliche Handelsschluss in Folge gelungen. Insgesamt sei ...

Zürich (APA/dpa-AFX) - Dem Schweizer Aktienmarkt ist zur Wochenmitte der zweite freundliche Handelsschluss in Folge gelungen. Insgesamt sei der Handel aber weiterhin sehr volatil, heißt es von Händlerseite. Die Stimmung der Marktteilnehmer schwanke nach wie vor stark zwischen Risikobereitschaft und Risikoaversion. In diesem Umfeld könnten selbst kleinere Nachrichten zu deutlichen Sentiment-Schwankungen führen, so die Marktteilnehmer.

Der Swiss Market Index (SMI) hat den Handelstag mit einem Kursplus von 0,55 Prozent auf 8.220,07 Punkte beendet. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI), in dem die größten Titel nicht mit der ganzen Gewichtung enthalten sind, gewann um 0,66 Prozent auf 1.245,57 Zähler hinzu und der breite Swiss Performance Index (SPI) stieg um 0,53 Prozent auf 8.957,13 Punkte. Von den 30 wichtigsten Titeln schlossen 25 im Plus, vier im Minus und Credit Suisse blieb unverändert.

Bei der Zusammensetzung der Gewinnerliste gab es bis zum Handelsschluss keine großen Veränderungen: Angeführt wurde sie von den Aktien des Reisedetailhändlers Dufry (+3,3 Prozent). Hier wurde am Markt auf die Prognoseanhebung beim Reisekonzern TUI verwiesen, die sich positiv auf die gesamte Branche ausgewirkt habe.

Aber auch die Aktien des Baustoffkonzern LafargeHolcim (+1,7 Prozent) konnten ihre jüngste Schwächephase beenden und gehörten zu den größten Gewinnern. Daneben waren mit Adecco, Clariant (beide +1,7 Prozent) sowie den beiden Uhrenwerte Richemont (+1,5 Prozent) und Swatch (+1,1 Prozent) weitere Zykliker stärker nachgefragt.

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Bei den Finanzwerten verteidigten Versicherer wie Swiss Life und Zurich (beide +1,3 Prozent) ihre Gewinne bis zum Handelsschluss mehr oder weniger.

Anders sah es bei den Papieren der beiden Großbanken aus. Vor allem bei der Credit Suisse (unverändert) schmolzen die Gewinne bis Handelsschluss zusammen. Damit setzten die Bankenwerte ihre volatilen Lauf weiter fort. Zuletzt schürten Sorgen um die Deutsche Bank branchenweit Ängste.

Die drei SMI-Schwergewichte Novartis (+0,6 Prozent), Roche (+0,5 Prozent) und Nestlé (+0,1 Prozent) stellten mit ihren zum Teil unterdurchschnittlichen Kursgewinnen einen Hemmschuh für den Gesamtmarkt dar.

Syngenta (+0,6 Prozent) hielten sich trotz der Zulassung einer Sammelklage von Landwirten in den USA im Plus. Dabei geht es um die Gentechnik-Maissorte Viptera, wobei der Streitwert auf 5 bis 7 Milliarden US-Dollar beziffert wird.

~ ISIN CH0009980894 ~ APA541 2016-09-28/18:27


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