OfficeFirst-Börsengang wird 800 Mio. Euro schwer - Insider

Frankfurt (APA/Reuters) - Der Börsengang des Immobilienunternehmens OfficeFirst soll nach Informationen aus Branchenkreisen insgesamt rund 8...

Frankfurt (APA/Reuters) - Der Börsengang des Immobilienunternehmens OfficeFirst soll nach Informationen aus Branchenkreisen insgesamt rund 800 Mio. Euro schwer werden. Damit wären knapp 50 Prozent der Anteile im Streubesitz, sagten zwei mit den Plänen vertraute Person der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag. Als Preisspanne für die Aktie würden rund 21 bis 23 Euro angepeilt.

Am unteren Ende der Spanne käme OfficeFirst auf einen Börsenwert von rund 1,7 Mrd. Euro. Die Muttergesellschaft IVG wollte sich zu den Informationen nicht äußern. Der Börsenprospekt wird Ende der Woche erwartet.

OfficeFirst ist die Nachfolge-Gesellschaft der einst in die Pleite gerutschten IVG Immobilien. In dem Unternehmen ist das ehemalige Kerngeschäft mit Büroimmobilien gebündelt. Die Pläne wurden Mitte September publik gemacht, nachdem Gespräche über einen Verkauf an den Finanzinvestor Blackstone beendet worden waren.

Fest stand nur, dass OfficeFirst selbst mit dem Börsengang etwa 450 Mio. Euro zufließen sollten. Wie viele Aktien die Alteigentümer - vor allem Hedgefonds - auf den Markt werfen würden, blieb bisher offen.


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