Erneut Palästinenser nach Messer-Angriff erschossen

Seit einem Jahr erschüttert eine Gewaltwelle den Nahen Osten, bei der bisher 269 Menschen getötet wurden.

Derzeit befürchten die Behörden, dass die Gewalt mit den anstehenden jüdischen Festen Anfang Oktober erneut steigt.
© AFP

Jerusalem, Ramallah – Im besetzten Westjordanland ist erneut ein Palästinenser nach einem anti-israelischen Angriff von Sicherheitskräften erschossen worden. Der 28-jährige aus Jerusalem stammende Angreifer attackierte am Freitagabend in Qalandiya (Kalandia) an einer Straßensperre mit einem Messer ein Mitglied der israelischen Sicherheitskräfte.

Der Angegriffene wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, seine Kollegen erschossen den palästinensischen Angreifer. Seit einem Jahr erschüttert eine Gewaltwelle den Nahen Osten, bei der bisher 231 Palästinenser, 34 Israelis und vier Ausländer getötet wurden. Bei der Mehrheit der Getöteten handelte es sich um erwiesene oder mutmaßliche palästinensische Angreifer.

Derzeit befürchten die Behörden, dass die Gewalt mit den anstehenden jüdischen Festen Anfang Oktober erneut steigt. Unter anderem stehen das Neujahrsfest Rosh Hashanah und der Feiertag Yom Kippur an. Im vergangenen Jahr war die Lage während dieser Tage äußerst angespannt.

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