Fünf Militärs in Mexiko von Kartell-Kommando getötet

Mexiko-Stadt (APA/dpa) - Fünf mexikanische Soldaten sind von einem Killerkommando eines Drogenkartells getötet worden. Weitere zehn Soldaten...

Mexiko-Stadt (APA/dpa) - Fünf mexikanische Soldaten sind von einem Killerkommando eines Drogenkartells getötet worden. Weitere zehn Soldaten wurden bei dem Angriff am Freitag in Culiacan, der Hauptstadt des westmexikanischen Bundesstaates Sinaloa, verletzt. Die Behörden vermuten, dass hinter dem Anschlag die Söhne des inhaftierten Drogenbosses Joaquin „El Chapo“ Guzman stecken, gab General Alfredo Duarte Mujica bekannt.

Die Soldaten hatten zuvor einen Mann angeschossen und festgenommen. Sie eskortierten dann den Krankenwagen, in dem der Verletzte in ein Hospital geführt werden sollte, als sie aus dem Hinterhalt mit Handgranaten und automatischen Waffen angegriffen wurden. Die Angreifer setzten die Militärfahrzeuge in Brand und befreiten den Verletzten, der nach Medienberichten ein Vetter des „Chapo“ sein könnte.

Der Chef des Sinaloa-Kartells war nach einer spektakulären Flucht aus dem Gefängnis im Jänner erneut gefasst worden. Derzeit kämpft er gegen seine Auslieferung in die USA. Dort werden ihm Mord, Drogenhandel, organisierte Kriminalität und Geldwäsche vorgeworfen.


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