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Die Wiedergeburt des Sterbebilds

Zehn Jahre ging Hansjörg Bader einem ungewöhnlichen Interesse nach: Er analysierte Tausende Sterbebilder. Die dienen nicht nur der Erinnerung, sondern eignen sich zur Ahnenforschung, erzählen Ortsgeschichten und sind begehrte Sammlerobjekte. Seine Erkenntnisse fasste der Haller zu einem einzigartigen Werk zusammen.

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Beim Stiegenaufgang zur Wallfahrtskirche in Mariastein hängen mehr als 5000 Sterbebilder.
© Edition-Tirol Verlag

Der Abend ist kalt. Regen prasselt auf die Gräber. Die kleine Kapelle des Friedhofs wird von den tanzenden Flammen einiger Grablichter erleuchtet. Leute kommen und gehen. Ein paar schweigende ältere Damen stehen neben einem Sarg, umrahmt von betroffenen Angehörigen und Kindern, die das Ausmaß des Geschehenen noch nicht recht begreifen.


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