Fluch und Segen der Längenfelder Steine

Längenfeld – Steine sieht man in der Ötztaler Gemeinde Längenfeld recht zwiespältig. Denn der Steinschlag vom April 2015 war ein Fluch – der...

© Gemeinde Längenfeld

Längenfeld –Steine sieht man in der Ötztaler Gemeinde Längenfeld recht zwiespältig. Denn der Steinschlag vom April 2015 war ein Fluch – der betroffene Recyclinghof musste verlegt werden und erhielt am Freitag den Segen durch Dekan Stefan Hauser. Einen Segen durch Längenfelds Steine erwartet sich auch der Erdbeweger „Gebr. Scheiber“: Heute gibt es eine Verhandlung für eine Überführung über die Bundesstraße zur geplanten Erweiterung des Steinbruches. Aber es gibt auch Einsprüche seitens des Anrainer-Anwaltes.

650.000 Euro kostete die Verlegung des Recycling­hofes, erklärt der Längenfelder Bürgermeister Richard Grüner. Ein Jahr lang wurde um den etwas südlich gelegenen Standort gerungen, seit Oktober ist der neue Recyclinghof in Betrieb. Ein Gutteil der Investition floss auch in die Fels- und Steinschlagsicherung der hinteren Wand.

Seit gut zwei Jahren wird nun auch rund um die Verlängerung des Steinabbaus im Steinbruch von Huben verhandelt. Wie berichtet, gibt es unter Anrainern im Ortsteil Huben eine Gegnerschaft. Noch liegt kein endgültiger Bescheid über die Fortführung des Steinbruchs vor. Heute Nachmittag wird eine mögliche Straßen-Überführung verhandelt. (pascal)


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