Tilg trifft Opposition, Kritik an Felipe

Die geeinte Opposition traf gestern mit ÖVP-Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg und dem Vorstand der tirol kliniken, Stefan Deflorian, zusamm...

Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (VP).
© Thomas Böhm / TT

Die geeinte Opposition traf gestern mit ÖVP-Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg und dem Vorstand der tirol kliniken, Stefan Deflorian, zusammen. Wie berichtet, hatten SPÖ, FPÖ, Impuls und Liste Fritz Antworten von Tilg im Landtag gefordert. Man habe Angst um den Ruf der Klinik und um die Patientenversorgung. Gestern konnten die Wogen etwas geglättet werden. Das Gespräch sei kon­struktiv verlaufen, hieß es von beiden Seiten, der Opposition und Tilg. Im Zentrum des Gesprächs standen einmal mehr die Pathologie und die Kinderherzchirurgie. Diskutiert wurde auch das Verhältnis zwischen Land und der Medizin-Universität, die der zweite Arbeitgeber an der Innsbrucker Uni-Klinik ist.

An der Medizin-Uni hat es gestern Betriebsratswahlen für das wissenschaftliche Personal gegeben. 1247 Mitarbeiter waren wahlberechtigt, gewählt haben 45 Prozent. Der langjährige Betriebsrat, Martin Tiefenthaler, musste dabei eine Niederlage einstecken. Seine Nähe zum Rektorat sei ihm zum Verhängnis geworden, hieß es. Zudem habe er sich „nur“ für Ärzte, nicht aber für nicht-klinisches, wissenschaftliches Personal eingesetzt. Gewonnen hat die Liste „MUI Science“. Neuer Betriebsrat ist der HNO-Arzt Wolfgang Freysinger.

Heftige Kritik an der Auflösung des Naturschutzfonds üben SPÖ, FPÖ und Impuls. Für SPÖ-Klubchef Gerhard Reheis bestätigt die Kritik der Umweltabteilung und des Verfassungsdienstes das kurzsichtige Handeln von Umweltreferentin LHStv. Ingrid Felipe (Grüne). „Die Debatte über die Eingliederung des Naturschutzfonds ins Budget ist mehr als berechtigt.“ Der Widerstand der Beamtenschaft mache deutlich, dass die Gelder wohl in andere Kanäle fließen, beispielsweise in eine Tarifreform des Verkehrsverbunds, mutmaßt FP-Chef Markus Abwerzger. Von versuchten Tricks zur Realisierung des bei der Wahl versprochenen 365-Euro-Tickets, die nunmehr endgültig entlarvt worden seien, spricht Impuls-Klubchef Hans Lindenberger. (aheu, pn)

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