Hauptbahnhof: Fünf Millionen Euro für neue WCs und Wachzimmer

Innsbruck – Die aktuellen Toilettenanlagen am Innsbrucker Bahnhof habe man bis dato nicht lange suchen müssen. „Der Geruch hat den Weg gewie...

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Innsbruck –Die aktuellen Toilettenanlagen am Innsbrucker Bahnhof habe man bis dato nicht lange suchen müssen. „Der Geruch hat den Weg gewiesen“, meinte der Geschäftsführer der ÖBB-Immobilien Gmbh, Erich Pirkl, durchaus launig. Ab Mitte Dezember soll sich das ändern: Die neue WC-Anlage, die sich derzeit in der Fertigstellung befindet, verspricht eine deutliche Verbesserung gegenüber der bisherigen, die ein häufiger Kritikpunkt der Kunden in der Vergangenheit gewesen sei. Für Murren könnte aber auch die neue Anlage sorgen, denn künftig muss jeder Benützer (auch die Herren am Pissoir) 50 Cent bezahlen. „Unsere Kundenbefragungen haben gezeigt, dass die Fahrgäste bereit sind, das zu bezahlen, wenn die Qualität stimmt. Wir sind zudem mit dem Betreiber dabei, ein Bon-System, wie man es auch von anderen Anlagen kennt, einzuführen“, sagte Pirkl. Insgesamt fünf Millionen Euro investiert die Bahn dafür. Weiterer wichtiger Teil: die neue Polizeiinspektion am Bahnhof. Auch hier ist Mitte Dezember Stichtag für die ÖBB zur Übergabe an die Polizei. Die will im Frühjahr die Räume im Uhrturmgebäude in Betrieb nehmen. „Service, Sicherheit und Sauberkeit sind am Bahnhof Innsbruck sehr wichtig“, erklärt Pirkl. Deshalb werde man auch die Meinungen der Kunden in den Toilettenanlagen abfragen.

Damit ist die Bauphase am Hauptbahnhof noch nicht beendet. Im Jänner wird der Umbau des neuen Warteraums in Angriff genommen werden. Bis April 2017 sind dann alle Projekte fertig. (mw)

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