Pistenraupe landete in Norddeutschland statt in Tirol

Seefeld — Für die (meisten) Tiroler gibt es nur eines: Seefeld in Tirol. Für den Fahrer einer Unterländer Transportfirma gibt es auch nur ei...

Seefeld — Für die (meisten) Tiroler gibt es nur eines: Seefeld in Tirol. Für den Fahrer einer Unterländer Transportfirma gibt es auch nur eines: Seefeld, der Ortsteil der Kreisstadt Bad Oldesloe im Landkreis Stormarn — kennt doch jeder: Das ist doch dieser bekannte Skiort in Norddeutschland. Oder etwa nicht? Was auch immer sich der Fahrer dabei gedacht haben mag, er lieferte ein vom Tourismusverband Seefeld in Bayern bestelltes Pistengerät in den hohen Norden Deutschlands.

Dort stolperte zufällig ein Stammgast des Tourismusorts Seefeld in Tirol über den Lastwagen mit dem aufgeladenen Pistenbully, der ganz verloren in Norddeutschland stand. Im Gegensatz zum Fahrer der Spedition erkannte der Deutsche sofort das am Pistengerät angebrachte Logo des Wintersportorts Seefeld und schickte dem TVB flugs ein Bild. „Der Pistenbully schaut super aus, nur leider steht er im falschen Seefeld", kommentierte TVB-Direktor Elias Walser das Foto.

Nachdem das Wetter in den letzten Tagen wieder wärmer geworden ist und es für die Pistenraupe ohnehin nicht viel zu tun gäbe, nimmt Walser die Lieferverzögerung mit Humor: „Für mich ist der Fahrer eindeutig der Mitarbeiter des Monats." Dem TVB wurde versprochen, dass das Gerät spätestens am Freitag in Seefeld in Tirol ankommt. Eines ist jedenfalls klar: An diesem Transport verdient das Unternehmen nichts. (dd)

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