Castro tot - Zusammenstöße vor kubanischer Botschaft in Madrid

Havanna/Madrid (APA/dpa) - Nach dem Tod von Fidel Castro haben sich Anhänger und Gegner des kubanischen Revolutionsführers in Madrid verbale...

Havanna/Madrid (APA/dpa) - Nach dem Tod von Fidel Castro haben sich Anhänger und Gegner des kubanischen Revolutionsführers in Madrid verbale und auch gewaltsame Auseinandersetzungen geliefert. Die Zusammenstöße ereigneten sich am Samstag bei Kundgebungen von „Castristas“ und „Anticastristas“ vor der kubanischen Botschaft in der spanischen Hauptstadt.

Die Polizei musste eingreifen und die beiden Seiten auseinandertreiben. Nach Medieninformationen wurde niemand ernsthaft verletzt.

Vor der Botschaft demonstrierten nach Medienschätzungen bei strömendem Regen rund 150 Anhänger Castros und nur ein gutes Dutzend Gegner des kubanischen Regimes, das seit 2008 von Fidels Bruder Raul angeführt wird.

Der Präsident der vor allem von Exilkubanern gebildeten Organisation „Plattform Kuba Demokratie Sofort“, Yuniel Jacomino, hatte Sekt dabei, um - wie er sagte - „auf die neue Etappe in Kuba anzustoßen“. Beamte nahmen ihm aber alle Flaschen ab, bevor er sie öffnen konnte. Die Anhänger Castros schrien unterdessen immer wieder: „Die Revolution lebt, die Revolution lebt!“

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