SPÖ verteidigt Kriegsopfer

Nach den Naturschützern haben nun auch die Kriegsopfer ihre liebe Not mit der Verwaltungsreform. Nicht nur der Naturschutzfonds, sondern auc...

© thomas boehm

Nach den Naturschützern haben nun auch die Kriegsopfer ihre liebe Not mit der Verwaltungsreform. Nicht nur der Naturschutzfonds, sondern auch der Kriegsopfer- und Behindertenfonds soll aufgelöst werden. In mehreren Stellungnahmen brachten der Tiroler Kriegsopferverband gemeinsam mit dem Österreichischen Zivilinvalidenverband sowie der Tiroler Behindertensportverband als Interessenvertreter ihren Unmut zum Ausdruck. Kritisiert wird neben der kurzen Begutachtungsfrist auch die rasche Auflösung des Fonds mit Jänner 2017. Der frühere Soziallandesrat und SPÖ-Klubobmann Gerhard Reheis verteidigt nun die 2200 Kriegsopfer. „Die Kriegsopferverbände und Vereine haben in den letzten Jahrzehnten großartige Arbeit für Menschen mit Behinderung geleistet. Als moderne Interessenvertretung stellen sie eine wichtige Schnittstelle zwischen den unmittelbar betroffenen Menschen und der Politik dar“, sagt Reheis. Er will entsprechende Abänderungen zur Regierungsvorlage einbringen. „Ähnlich der Bestimmungen für den Tiroler Wirtschaftsförderungsfonds sollte die Eingliederung des Fonds in die Privatwirtschaftsverwaltung des Landes erst im Jahr 2021 erfolgen.“ In dieser Zeit könne die Auflösung vorbereitet, entsprechende Förderungsrichtlinien genau festgelegt und neue Leistungsverträge mit den Vereinen geschlossen werden, meint Reheis.

Den Amtskollegen aus Südtirol und dem Trentino stellte ÖVP-Arbeitslandesrat Johannes Tratter gestern den Fachkräftemonitor vor. „Das Instrument dient der Erhebung des regionalen Fachkräftebedarfs sowie der Abstimmung von Angebot und Nachfrage in den nächsten Jahren“, erklärte AMS-Chef Anton Kern. Tratter will auch „gute fachliche und persönliche Vernetzung innerhalb der Europaregion“ setzen, wenn es um Fragen des Arbeitsmarktes geht. „Dazu zählen jedenfalls in allen Ländern die künftige Entwicklung im Fachkräftebereich sowie die Zukunft der dualen Ausbildung. Themen, die innerhalb der Europaregion immer wichtiger werden“, meinte Tratter. Er hatte Südtirols Landesrätin Martha Stocker und den Trentiner Landesrat Alessandro Olivi nach Innsbruck geladen. (aheu)

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