Fußball: Rapid-Präsident Krammer stärkte Neo-Trainer Canadi Rücken

Wien (APA) - Rapid-Präsident Michael Krammer hat Trainer Damir Canadi am Montag den Rücken gestärkt und um Geduld gebeten. „Wir sind überzeu...

Wien (APA) - Rapid-Präsident Michael Krammer hat Trainer Damir Canadi am Montag den Rücken gestärkt und um Geduld gebeten. „Wir sind überzeugt, dass das Trainerteam erstklassig ist und die Mannschaft weiterbringen wird“, sagte Krammer am Montagabend vor der Ordentlichen Hauptversammlung des Fußball-Bundesligisten. „Das ist aber nicht wie bei Jesus und den zwölf Aposteln, die Wunderdinge vollbringen können.“

Unter Canadi hat Rapid die ersten drei Partien verloren, zuletzt setzte es am Sonntag in der Bundesliga eine 1:2-Heimniederlage gegen Tabellenführer Sturm Graz. Krammer, der sein Amt als Präsident 2013 angetreten hatte, sprach von einem Prozess, der einige Zeit benötigen werde. „Man wird die Erfolge vielleicht nicht im nächsten Spiel, nicht im übernächsten, aber ganz sicher in absehbarer Zeit sehen“, meinte der 56-Jährige.

Krammer und Geschäftsführer Christoph Peschek kündigten zudem einige neue Zukunftsprojekte der Hütteldorfer an. Unter anderem will der österreichische Rekordmeister ein eigenes Trainingszentrum bauen oder die derzeit genutzten Einrichtungen rund um das Ernst-Happel-Stadion pachten.

Sportlich soll es einen stärkere Fokussierung auf die Nachwuchsarbeit geben. Man wolle in den nächsten Jahren zur ersten Adresse für heimische Talente, aber auch junge Spieler aus den östlichen Nachbarländern wie Ungarn, Tschechien, Slowakei und Slowenien werden. „Wir konzentrieren uns jetzt auf Zielmärkte, mit denen wir als Österreicher historisch verbunden sind und wo österreichische Unternehmen ihren Investitionsschwerpunkt haben“, führte Krammer aus.

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