US-Präsidialamt: Keine Hinweise auf Betrug bei Wahl

Washington (APA/Reuters) - Das US-Präsidialamt hat Äußerungen des designierten Präsidenten Donald Trump widersprochen, Millionen Menschen hä...

Washington (APA/Reuters) - Das US-Präsidialamt hat Äußerungen des designierten Präsidenten Donald Trump widersprochen, Millionen Menschen hätten bei der Wahl zu Monatsbeginn illegal abgestimmt. Es gebe keine objektiven Hinweise auf einen umfassenden Wahlbetrug, sagte der Sprecher des scheidenden Präsidenten Barack Obama, Josh Earnest, am Montag.

Trump hatte am Wochenende über Twitter Zweifel am regulären Verlauf der Abstimmung am 8. November geäußert. Würde man die Millionen illegal abgegebenen Stimmen abziehen, hätte er nicht nur die für seinen Sieg entscheidende Mehrheit der Wahlleute gewonnen, sondern auch landesweit die meisten Stimmen insgesamt, erklärte der Republikaner.

Nach dem bisherigen Stand hat die unterlegene Demokratin Hillary Clinton unter dem Strich landesweit über zwei Millionen Stimmen mehr als Trump erhalten. Auf Initiative der US-Grünen wird zudem das Ergebnis in mindestens einem Bundesstaat wegen mutmaßlicher Unregelmäßigkeiten neu ausgezählt. Zwei weitere sollen folgen. Hätte Clinton in allen drei die Nase vorn gehabt, wäre sie Präsidentin geworden.

Der Sprecher sagte weiter, Obama habe am Samstag mit Trump telefoniert. Es habe insgesamt „eine Handvoll Gespräche“ gegeben, die die beiden seit Trumps Wahl geführt hätten. Er machte keine Angaben zum Inhalt. Trump soll am 20. Jänner die Nachfolge von Obama antreten.

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