Alaba kam und 2.000 Tiroler waren aus dem Häuschen

2.000 Tiroler wollten ein Autogramm von Bayern-Star David Alaba. Um ans Ziel zu kommen, war Geduld gefragt.

Für viele Kinder war die Autogrammstunde mit David Alaba etwas ganz Besonderes.
© Julia Hammerle

Von Benjamin Kiechl

Innsbruck – Selbst wenn David Alaba wollte, er hätte es bei der Autogrammstunde nicht jedem recht machen können. „Wir warten seit vier Stunden hier! Bitte noch ein Foto mit meinem Sohn!“, flehte eine Mutter in Richtung des ÖFB-Nationalspielers, der am Montag für einen Wahnsinns-Andrang im Möbelhaus ­kika in Neu-Rum sorgte. Rund 2.000 Autogrammjäger witterten ihre große Chance, dem Bayern-Star einmal im Leben ganz nahe zu sein. Und sei es nur für ein paar Sekunden.

Der Fußballstar hatte bei der Autogrammstunde alle Hände voll zu tun.
© Julia Hammerle

Die Sicherheitsmänner hatten alle Hände voll zu tun, den Menschenschwall in geordnete Bahnen zu lenken. Von der Couch- über die Kinder- bis zur Büromöbelabteilung bahnte sich die Warteschlange ihren Weg. Während ganz hinten Gratis-Wasser verteilt wurde, herrschte in den ersten Reihen ein Gedränge wie bei Justin-Bieber-Konzerten. Auch „Alaba, Alaba“-Rufe waren zu hören, viel öfter aber: „Runter von den Möbeln, sonst müssen wir die Autogrammstunde abbrechen!“ Grimmig dreinblickende Bodyguards mussten den Wiener, der mit schwarzer Schildkappe und Kapuzenpulli erschienen war, regelrecht abschirmen.

Wahnsinns-Andrang im Möbelhaus Kika in Neu Rum.
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Während die Mitarbeiter des Möbelriesen das Griss um Alaba entspannt verfolgten, wuchs speziell bei den etwas später gekommenen Fans die Ungeduld. „Wir wollen ein Autogramm für unser Enkerl“, erzählte Opa Gerhard aus Innsbruck. Insgeheim schien er aber selbst der größte Alaba-Bewunderer zu sein. „Der Junge ist Weltklasse! Dass er derzeit nicht in Form ist, macht ihn nur menschlich.“

Die Aufregung ins Gesicht geschrieben war dem kleinen Luca, für den ein Alaba-Autogramm „schöner als Weihnachten“ sei. Warum eigentlich? „Weil der Alaba so prominent ist!“, sagte er lächelnd. Die gute Nachricht zum Schluss: Es waren genügend (vorbereitete) ­Autogrammkarten für alle da.

Noah, Lara, Luca und Nadja hoffen noch.
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Julian, Matthias und Leonie haben ihr Autogramm schon.
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