Italien rettete 1.400 Bootsflüchtlinge aus dem Meer

Etwa 1.400 Flüchtlinge sind am Montag vor der Küste Libyens aus dem Mittelmeer gerettet worden. Die meisten von ihnen waren in überfüllten S...

Etwa 1.400 Flüchtlinge sind am Montag vor der Küste Libyens aus dem Mittelmeer gerettet worden. Die meisten von ihnen waren in überfüllten Schlauchbooten zur Überfahrt nach Italien aufgebrochen, wie die italienische Küstenwache mitteilte.

Demnach beteiligten sich neben italienischen Einsatzkräften auch die irische Marine, zwei Handelsschiffe sowie die von Ärzte ohne Grenzen und der französischen Hilfsorganisation SOS Méditerranée gecharterte „Aquarius“ an den Rettungsaktionen.

Die Zahl der Bootsflüchtlinge, die seit Jahresanfang nach Italien kamen, erreichte inzwischen einen neuen Höchststand. Bis Montag wurden den italienischen Behörden zufolge bereits mehr als 171.000 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet und nach Italien gebracht. Im bisherigen Rekordjahr 2014 lag die Gesamtzahl bei 170.100 Geretteten. Nach UN-Angaben kamen seit Jahresbeginn mindestens 4.690 Männer, Frauen und Kinder bei der gefährlichen Überfahrt ums Leben. (APA/AFP)

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