EU-Kommission setzt weiter voll auf Investitionsfonds für Wachstum

Brüssel (APA) - Der EU-Investitionsfonds ist weiterhin das „Flaggschiff“ der EU-Kommission zur Schaffung von Wachstum und Arbeitsplätzen in ...

Brüssel (APA) - Der EU-Investitionsfonds ist weiterhin das „Flaggschiff“ der EU-Kommission zur Schaffung von Wachstum und Arbeitsplätzen in Europa. Der Vizepräsident der EU-Kommission, Jyrki Katainen, präsentierte am Dienstag in Brüssel einen Zwischenbericht. Bisher konnten unter dem Europäischen Fonds für Strategische Investitionen 154 Mrd. Euro in 27 EU-Staaten, darunter auch Österreich, mobilisiert werden.

Ziel ist es, dieses als Juncker-Fonds bezeichnete Instrument von insgesamt 315 Mrd. Euro bis 2020 sogar auf 500 Mrd. Euro aufzustocken. Langfristig strebt die EU-Kommission eine Verdoppelung an. Katainen erklärte, es würden 380.000 Klein- und Mittelbetriebe durch den Fonds unterstützt.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sagte, der Investitionsfonds arbeite gut. „Wir haben aus den frühen Erfahrungen gelernt. Das Feedback wurde genutzt, um unseren Vorschlag zu verfeinern, auszuweiten und zu stärken.“

Vor zwei Jahren - im November 2014 - stellte die Kommission den Investitionsfonds vor. Er besteht aus drei Pfeilern: Zunächst soll der EFSI eine EU-Garantie für Projekte liefern und damit private Investitionen anziehen. Zweitens gibt es ein Investitions-Projektportal, das technische Hilfe und eine größere Sichtbarkeit der Investitionsmöglichkeiten liefern soll. Drittens geht es um die Beseitigung von regulatorischen Hindernissen für Investitionen sowohl im nationalen Bereich als auch auf EU-Ebene.

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