Ehemann sollte an Blutverdünner sterben - Prozess in Bayern

Landshut (APA/dpa) - Eine Krankenschwester aus Landshut soll aus Habgier versucht haben, ihren Ehemann mit Blutverdünner zu töten. Die 65-Jä...

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Landshut (APA/dpa) - Eine Krankenschwester aus Landshut soll aus Habgier versucht haben, ihren Ehemann mit Blutverdünner zu töten. Die 65-Jährige muss sich seit Dienstag wegen versuchten Mordes vor dem Landgericht Landshut verantworten. Der 66-Jährige aus Niederbayern litt unter Blutungen aus Mund und Nase, hatte Schwindelanfälle und Sehstörungen.

Laut Anklage hatte die Krankenschwester ihrem Ehemann über einen längeren Zeitraum Blutverdünnungsmittel verabreicht. In einem Krankenhaus konnten die Ärzte die lebensbedrohliche Konzentration des Mittels im Blut des Mannes feststellen und ihn retten.

Weil der 66-Jährige sagte, niemals ein solches Mittel genommen zuhaben, fiel der Verdacht auf die Ehefrau. Das Motiv soll Habgier gewesen sein: Um ihren bisherigen Lebensstil zu sichern, soll sie geplant haben, an ein Erbe zu kommen. Zum Prozessauftakt machte die Angeklagte lediglich Angaben zu ihrer Person. Zu den Taten will sie sich laut ihrem Anwalt erst später äußern.

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