KAF braucht 2017 für Verwaltung der Ex-Heta-Haftungen 3,24 Mio. Euro

Klagenfurt (APA) - Der Kärntner Ausgleichszahlungsfonds KAF braucht im kommenden Jahr für die Verwaltung der zurückgekauften Heta-Haftungen ...

Klagenfurt (APA) - Der Kärntner Ausgleichszahlungsfonds KAF braucht im kommenden Jahr für die Verwaltung der zurückgekauften Heta-Haftungen ein Budget von rund 3,24 Mio. Euro. Der entsprechende Voranschlag ist am Dienstag mit den Stimmen der Regierungskoalition aus SPÖ, ÖVP und Grünen von der Kärntner Landesregierung beschlossen worden. Freiheitliche und Team Kärnten stimmten dagegen.

Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) meinte nach der Sitzung vor Journalisten, diese Kosten seien vergleichsweise niedrig, er übte auch Kritik an der Ablehnung durch die Opposition. Ein großer Brocken für den KAF sind die Kosten, welche für die Deponierung der Bonds bei der Kontrollbank anfallen, das macht allein gut eine Mio. Euro aus. Die Laufzeit dieser Nullkuponanleihe, die vom KAF begeben und vom Bund garantiert wird, beträgt gut 15 Jahre, bis Jänner 2032.

Ebenfalls von der Regierung beschlossen wurde die Gebarung des nunmehr „Sondervermögen Kärnten“ genannten Zukunftsfonds, obwohl seine Auflösung geplant ist. Für das kommende Jahr brächten die gut 522 Mio. Euro an Vermögen Einnahmen von 4,5 Mio., bei Ausgaben von rund 1,5 Mio. Euro. Wird das Vermögen flüssig gemacht, um einen Teil der Schulden Kärntens an den Bund zurückzuzahlen, verringern sich Einnahmen und Ausgaben aliquot.

~ WEB www.heta-asset-resolution.com ~ APA348 2016-11-29/13:13


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