Griechenland schob erneut Flüchtlinge in die Türkei ab

Athen (APA/dpa) - Die griechische Polizei und die europäische Grenzschutzagentur Frontex haben am Dienstag 17 Migranten - allesamt Männer - ...

Athen (APA/dpa) - Die griechische Polizei und die europäische Grenzschutzagentur Frontex haben am Dienstag 17 Migranten - allesamt Männer - in die Türkei zurückgeschickt. Sie stammen aus Pakistan, dem Irak, Afghanistan, Algerien, Ghana, Marokko, Mali und Nigeria, teilte die Polizeidirektion von Athen mit.

Der Asylantrag von fünf der Männer war auch in zweiter Instanz abgelehnt worden. Die restlichen hatten keinen Asylantrag gestellt oder den Antrag zurückgenommen.

Die Abschiebungen erfolgten im Rahmen des Flüchtlingspaktes zwischen der EU und der Türkei, hieß es seitens der Polizei. Die Migranten wurden an Bord eines Schiffes von der griechischen Insel Lesbos in die türkische Hafenstadt Dikili gebracht.

Das Abkommen sieht vor, dass die EU alle Migranten, die illegal über die Türkei auf die griechischen Inseln kommen, zurückschicken kann. Sofern ein zurückgeschickter Mensch aus Syrien stammt, soll seit dem 4. April ein anderer Syrer aus der Türkei legal und direkt in die EU einreisen können. Bisher wurden nach griechischen Polizeiangaben 748 Menschen auf dieser Grundlage zurück in die Türkei geschickt.

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