Viel Liebe und Jubiläen bei den Festwochen

Innsbruck – Der Komponist Claudio Monteverdi, der Habsburger Erzherzog Ferdinand II. (1529–1595) und kreative Frauen werden kommenden Sommer...

Intendant Alessandro De Marchi mit Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.
© Kristen

Innsbruck –Der Komponist Claudio Monteverdi, der Habsburger Erzherzog Ferdinand II. (1529–1595) und kreative Frauen werden kommenden Sommer die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik regieren. Intendant Alessandro De Marchi präsentierte an der Spitze seines Teams das Programm, Kulturlandesrätin Beate Palfrader und Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer freuten sich besonders, dass der 450. Jahrestag des Einzugs von Ferdinand II. in Innsbruck mit einem eigenen Festtag gewürdigt wird.

Frauen rücken 2017 komponierend, dirigierend, darstellend und als starke Bühnenfiguren in den Mittelpunkt, das große Jubiläum aber gehört dem 450. Geburtstag des großen Claudio Monteverdi. De Marchi wird die von ihm und Regisseur Ole Anders Tandberg an der Oper von Oslo produzierte Oper „Il ritorno d’Ulisse in patria“ präsentieren. Blick zurück: Im Monteverdi-Jahr 1993 leitete René Jacobs das Werk, De Marchi war damals sein Assistent und am Cembalo.

Der großartige Christophe Rousset und sein Ensemble Les Talens Lyriques werden mit Rameaus „Pygmalion“ die bei den Festwochen noch junge Begegnung mit der französischen Oper professionell vertiefen. Barockoper: Jung bietet 2017 Reinhard Keisers Hamburger Opernerfolg „Die römische Unruhe, oder Die edelmütige Octavia“, besetzt mit Teilnehmern des heurigen Cesti-Wettbewerbs.

Die Festwochen 2017 sind durchzogen vom Leitmotiv „Die Liebe, sprach sie …“, mit Querbezügen und Entdeckungen, die auf qualitätvolle Realisation warten. Viele neue Interpreten sind zu hören, große Namen sachbezogen eingebunden. Rinaldo Alessandrini kommt für Monteverdis Maienvesper, Nuria Rial und Isabelle Faust widmen sich Bach, Letztere bringt die Akademie für Alte Musik Berlin zurück. Der Gottesmutter Maria gehören drei unterschiedlich beleuchtete Abende, außer der Marienvesper einer mit christlicher und islamischer Musik, der dritte mit Teilen einer lange verborgenen Vesper. Eine „Odysseus“-Oper gilt speziell Kindern. (u. st.)

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