US-Börsen

New York (APA) - Die US-Börsen haben am Dienstag leicht im Plus geschlossen. Vom dem Treffen des Ölkartells OPEC am Mittwoch in Wien hielten...

New York (APA) - Die US-Börsen haben am Dienstag leicht im Plus geschlossen. Vom dem Treffen des Ölkartells OPEC am Mittwoch in Wien hielten sich die Anleger an der Wall Street zurück. Die Ölpreise gerieten im Vorfeld allerdings bereits schwer unter Druck.

Der Dow Jones stieg um 0,12 Prozent auf 19.121,60 Einheiten. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,13 Prozent auf 2.204,66 Zähler. Der technologielastige Nasdaq Composite legte 0,21 Prozent auf 5.379,92 Zähler zu.

Bereits Ende September hatten sich die OPEC-Staaten im Grundsatz darauf geeinigt, ihre Öl-Produktion zu drosseln. Seither gibt es allerdings ein Tauziehen um die konkreten Kürzungen, welche die einzelnen Staaten vorzunehmen haben. So wollen etwa der Iran und der Irak von den Kürzungen ausgenommen werden.

Skeptisch ließ die Anleger außerdem eine Aussage von Saudi-Arabiens Ölminister werden, wonach der Ölmarkt im kommenden Jahr auch ohne Kürzungen wieder ins Gleichgewicht käme. Am Abend lag der US-Ölpreis bei etwas über 45 Dollar und damit fast vier Prozent niedriger als am Vortag. Im Dow Jones gehörten die Ölwerte Chevron (minus 1,05 Prozent) und ExxonMobil (minus 0,66 Prozent) zu den größten Verlierern.

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Besser lief es da schon für UnitedHealth. Die Titel des Krankenversicherers führten den Dow mit einem satten Plus von 3,60 Prozent an. Bei der am Montag nachbörslich erfolgten Zahlenvorlage hat sich das Unternehmen optimistischer zum kommenden Jahr geäußert als es von Analysten erwartet worden war.

Auch neue Analysteneinschätzungen sorgten für Bewegung am Markt. Die Papiere von Pfizer profitierten etwa von einer Hochstufung durch die britische Großbank Barclays. Diese hat das Anlagevotum für die Papiere von „Equal Weight“ auf „Overweight“ erhöht und ihr Kursziel von 37 auf 38 US-Dollar angehoben. Die Pfizer-Aktie gewann im Dow-Spitzenfeld 1,20 Prozent.

Die Anteilsscheine von McDonalds hingegen rutschten zwischenzeitlich deutlich ab, nachdem die Schweizer Großbank Credit Suisse die Titel von ihrer „Focus List“ genommen hatte. Im Späthandel dämmten sie die Verluste jedoch deutlich ein und beendeten den Handelstag mit einem Minus von 0,17 Prozent kaum verändert.

Wenig Einfluss auf den Handel hatten hingegen die veröffentlichten Konjunkturdaten: Die US-Wirtschaft ist im dritten Quartal mit auf das Jahre hochgerechneten 3,2 Prozent etwas stärker gewachsen als zunächst gedacht. Die Preise am Häusermarkt sind im September hingegen etwas schwächer gestiegen als erwartet, wie der Case-Shiller-Index zeigte. Im weiteren Wochenverlauf dürften sich die Blicke der Anleger vor allem auf den am Freitag zur Veröffentlichung anstehenden Arbeitsmarktbericht für November richten.

~ ISIN US78378X1072 US6311011026 US2605661048 ~ APA621 2016-11-29/22:25


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