Obama: Präsidentschaftsbewerbung seiner Frau ist ausgeschlossen

Für viele Amerikaner wäre Michelle Obama eine perfekte Präsidentin. Die First Lady hat traumhafte Beliebtheitswerte.

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Michelle Obama ist der eigentliche Star im Weißen Haus. 79 Prozent der Bevölkerung könnten sie sich als Präsidentin vorstellen.
© AFP

Washington – Der scheidende US-Präsident Barack Obama hat eine Bewerbung seiner Frau Michelle für das höchste Staatsamt ausgeschlossen. „Michelle wird sich niemals für das Amt bewerben“, sagte Barack Obama dem Magazin „Rolling Stone“ für seine jüngste Ausgabe in einem Interview, das am Tag nach dem Bekanntwerden des Sieges des Republikaners Donald Trump bei der Präsidentenwahl vom 8. November geführt wurde.

Barack Obama lobte seine Frau in den höchsten Tönen. „Sie ist die begabteste Person, die ich kenne.“ Michelle Obama löse bei der amerikanischen Bevölkerung eine „unglaubliche Resonanz“ aus. Aber er müsse doch „im Scherz“ hinzufügen, dass „sie zu sensibel ist, um in der Politik zu sein“.

Der scheidende Präsident und die scheidende First Lady unterstützten im Präsidentschaftswahlkampf der vergangenen Monate die ehemalige First Lady Hillary Clinton, die versuchte, in die Fußstapfen ihres Mannes Bill Clinton im höchsten Staatsamt zu treten. Bill Clinton war von 1993 bis 2001 Präsident. Ex-Außenministerin Hillary Clinton, wie Obama und ihr Mann von den Demokraten, unterlag dem Republikaner Trump.

Michelle Obama wird beim Verlassen des Weißen Hauses im Jänner 53 Jahre alt sein. Sie verzeichnet traumhafte Beliebtheitswerte, die weit über denen ihres Mannes liegen. In einer kürzlich veröffentlichten Gallup-Umfrage kam sie auf eine Zustimmungsrate von 79 Prozent. (APA/AFP)

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