Schwimmen: Ungarns kritisierter Verbandspräsident Gyarfas trat zurück

Budapest (APA/AFP) - Die fast ein Jahr dauernden, von Star Katinka Hosszu angeführten Proteste von Ungarns Top-Schwimmer gegen die Verbandsf...

Budapest (APA/AFP) - Die fast ein Jahr dauernden, von Star Katinka Hosszu angeführten Proteste von Ungarns Top-Schwimmer gegen die Verbandsführung haben am Mittwoch zum Rücktritt von Tamas Gyarfas als Präsident des nationalen Verbands (MUSZ) geführt. Er hatte seinen Posten seit 1993 innegehabt, wurde aber zuletzt wegen schlechter Trainingsbedingungen, autoritären Führungsstils und nichtgezahlter Prämien kritisiert.

Gyarfas erklärte in einer Aussendung, dass er hoffe, dass nun der bestmögliche Präsident gefunden werden kann. Hosszu hatte vor kurzem auf Facebook gemeint, dass Gyarfas zurücktreten müsse, wenn ihm etwas am ungarischen Schwimmsport läge. Brustlagen-Olympiasieger Daniel Gyurta und die Olympia-Dritte Boglarka Kapas hatten diese Forderung unterstützt. Budapest richtet im Juli 2017 die Langbahn-WM sowie im Mai 2020 die Langbahn-EM aus.


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