Russland: Kampf um Aleppo sollte bis Jahresende entschieden sein

Damaskus/Moskau (APA/Reuters) - Russland geht davon aus, dass der Kampf um die syrische Stadt Aleppo bis zum Jahresende entschieden ist. „Da...

Damaskus/Moskau (APA/Reuters) - Russland geht davon aus, dass der Kampf um die syrische Stadt Aleppo bis zum Jahresende entschieden ist. „Das hoffen wir natürlich“, sagte Vizeaußenminister Michail Bogdanow laut der Agentur RIA am Mittwoch auf eine entsprechende Frage. „Wir müssen diese Terroristen auf dieselbe Art und Weise vertreiben wie dies in Mossul und Raqqa geschehen muss“, sagte Bogdanow.

Am Dienstag hatte ein ranghoher Vertreter der Syrien unterstützenden Militärallianz erklärt, Ziel sei es, die Rebellen vor der Amtseinführung des designierten US-Präsidenten Donald Trump aus Aleppo zu vertreiben. Trump tritt sein Amt am 20. Jänner an.

Russlands Regierung ist nach Bogdanows Worten mit dem Übergangsteam von Trump in Kontakt, wie die Nachrichtenagentur Tass meldete.

Das russische Außenministerium kritisierte zudem, dass die Hilfe für Syrien zunehmend zum politischen Spielball werde. Der größte Teil der UNO-Hilfsgüter komme jenen Gebieten zugute, die von Rebellen kontrolliert würden, sagte eine Sprecherin des Ministeriums. So werde nur ein Prozent der UNO-Hilfe nach Deir al-Zor geschickt, wo mindestens 200.000 Menschen von der Extremistenmiliz Islamischer Staat (IS) eingeschlossen seien. Demgegenüber fließe der größte Teil der UNO-Hilfen in Rebellen-Gebiete, darunter auch in jene, die von der einst als Nusra-Front bekannten Extremistenorganisation kontrolliert würden.

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