Im Stubaital wird eine neue Welt geboren

Von Denise Daum...

Mutter Erde und ihr Sohn stemmen sich im Stubai gegen den Untergang des Planeten – in einem multimedialen Open-Air-Spektakel.
© Atzgerei/Schönhardt

Von Denise Daum

Neustift –Im Sommer gaben sich die Fernsehteams für Dreharbeiten jeglicher Art im Stubai die Klinke in die Hand. Die Kulisse des Tals ist aber nicht nur film-, sondern auch theaterreif. Im Februar 2017 wird im Neustifter Ortsteil Milders erstmals ein Open-Air-Schauspiel über die Natur-Bühne gehen. Unter dem Titel „Gaia – Stubai Mutter Erde“ wird ein Spektakel aus Ski, Ballett, Musik und Multimedia-Elementen inszeniert. TVB-Stubai-Geschäftsführer Roland Volderauer spricht von einer „weltweit einzigartigen“ Veranstaltung. Für Inhalt und Choreographie zeichnet Enrique Gasa Valga, Leiter der Tanzcompany am Landestheater, verantwortlich. Für den Tänzer ist der Reiz an diesem Projekt, dass „das noch niemand gemacht hat“. In „Gaia“ dreht sich alles um Mutter Erde, die im Stubaital der Urbanisierung und Schnelligkeit entflieht und mit ihrem Sohn gegen den Untergang unseres Planeten ankämpft. Im Stubai wird schließlich die Welt neu geboren. So viel sei zum Inhalt der Ski-Tanz-Performance verraten. Während die Tänzer aus dem internationalen Umfeld von Gasa Valga kommen, stammen die Skifahrer – wie sollte es anders sein – aus dem Tal selbst.

Enrique Gasa Valga hat sich in der zweieinhalbjährigen Vorbereitungszeit Hals über Kopf in das Stubaital verliebt. „Das Tal ist ein Wahnsinn“, schwärmt der Spanier. Vom Projekt ist er jedenfalls überzeugt. „Wir machen das mit viel Liebe und das führt normalerweise immer zum Erfolg.“

Laut Sicherheitskonzept könnten das 60-minütige Tanzstück bis zu 8000 Personen verfolgen. Der Tourismusverband rechnet mit 3000 Zuschauern pro Aufführung. „Es haben sich schon Journalisten aus zehn Nationen angemeldet“, freut sich Volderauer. Der Kartenvorverkauf für die beiden Aufführungen am 17. und 24. Februar 2017 läuft unter www.gaia-stubai.com. Eine Fortführung der Veranstaltung ist für die Jahre 2018 und 2019 geplant.

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