Österreicher lagern Wertgegenstände in Kfz und animieren Einbrecher

Wien (APA) - Die Österreicher lagern oftmals Wertgegenstände im Pkw. Dadurch werden Einbrecher animiert, warnten der Verband der Versicherun...

Wien (APA) - Die Österreicher lagern oftmals Wertgegenstände im Pkw. Dadurch werden Einbrecher animiert, warnten der Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs (VVO) und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) in einer Aussendung am Mittwoch. „Bei einer österreichweiten Erhebung von mehr als 7.000 Kfz wurden in jedem dritten geparkten Auto Wertgegenstände entdeckt“, sagte KFV-Direktor Othmar Thann.

Mehr als 11.300 Einbrüche in Fahrzeuge wurden im Vorjahr in Österreich angezeigt. Profis benötigen knappe fünf Sekunden, um ein Auto aufzubrechen. Gefüllte Einkaufstaschen, wertvolle Kleidung, Schlüssel, USB-Sticks, nicht eingebaute Navigationsgeräte und Handtaschen wurden laut Thann am häufigsten vorgefunden. Die KFV-Mitarbeiter sahen sich geparkte Pkw bei Shopping-Zentren, Park and Ride Anlagen sowie im Stadtzentrum an. Je später der Tag wurde, desto mehr Gegenstände fanden die Tester in den Autos.

Im Bundesländervergleich wurden in Klagenfurt mit 60 Prozent in den meisten Pkw sichtbare Wertgegenstände entdeckt, gefolgt von Graz (50 Prozent) und Bregenz (45 Prozent). Am achtsamsten sind die Lenker in Innsbruck, hier fanden die Prüfer nur in 14 Prozent der Pkw Wertsachen. In Wien animiert jeder vierte zum Einbruch. Deponiert sind die Gegenstände vorwiegend auf dem Rücksitz und auf der Vorderablage.

Neben Kfz-Einbrüchen werden immer wieder auch Autos gestohlen. Weniger als ein Prozent der vom KFV beobachteten Autos hatte eine Lenkradkralle als Sicherheitsvorkehrung.


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