US-Börsen zur Eröffnung uneinheitlich - Dow auf Rekordkurs

New York (APA) - Die US-Börsen haben am Mittwoch kurz nach Handelsbeginn uneinheitlich tendiert. Der Dow Jones stieg bis 15.45 Uhr um 96,15 ...

New York (APA) - Die US-Börsen haben am Mittwoch kurz nach Handelsbeginn uneinheitlich tendiert. Der Dow Jones stieg bis 15.45 Uhr um 96,15 Einheiten oder 0,50 Prozent auf 19.217,75 Zähler und markierte damit neue Rekordstände. Der S&P-500 Index stieg um 0,35 Prozent auf 2.212,42 Zähler. Der Nasdaq Composite Index notierte knapp behauptet mit einem winzigen Minus von 0,01 Prozent bei 5.379,14 Einheiten.

Unterstützt wurden die Märkte von der Aussicht auf eine Einigung beim OPEC-Treffen in Wien. Zur Stabilisierung des Ölpreises hat sich die OPEC Insidern zufolge auf die erste Förderkürzung seit 2008 geeinigt. Die Vertreter der Organisation Erdöl exportierender Staaten stimmten bei ihren Beratungen in Wien einer entsprechenden Grundsatzvereinbarung zu, verlautete aus OPEC-Kreisen am Mittwoch.

Ölwerte konnten vor diesem Hintergrund deutlich zulegen. So stiegen Chevron im Frühhandel um 2,39 Prozent, Exxon Mobil legten 1,98 Prozent zu. Auch die Rohölpreise konnten deutlich zulegen, der Future auf ein Fass der Ölsorte WTI stieg im Tagesverlauf um knapp sieben Prozent.

Die größten Gewinner im Dow Jones waren nach einer Kaufempfehlung Goldman Sachs mit einem Plus von 2,73 Prozent. Sie werden nun von der Deutschen Bank zum Kauf empfohlen. Die Investmentbank scheine gut aufgestellt zu sein für anziehendes gesamtwirtschaftliches Wachstum, schrieb Analyst Matt O‘Connor in einer Studie zu US-amerikanischen Banken im Allgemeinen. Dabei verwies er auf das Ertragspotenzial von Goldman Sachs, die gute Kostenkontrolle und erwartete Renditen.

TT-ePaper testen und eine von drei Gasser Tourenrodeln gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Die TT verlost drei Gasser Tourenrodeln und 50 Thermosflaschen

Gemischt sind die am Nachmittag gemeldeten US-Wirtschaftsdaten ausgefallen. Der US-Arbeitsmarkt hat sich laut einer Umfrage eines privaten Instituts im November besser entwickelt als erwartet. Die Zahl der Beschäftigten im Privatsektor sei um 216.000 gestiegen, teilte der private Jobdienstleister ADP mit. Die ADP-Zahlen gelten als erster Hinweis auf den am Freitag erwarteten monatlichen Arbeitsmarktbericht.

Die ebenfalls veröffentlichten Zahlen zu den Konsumausgaben lagen hingegen unter den Erwartungen. Die Ausgaben erhöhten sich zum Vormonat um 0,3 Prozent, Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 0,5 Prozent gerechnet.

~ ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072 ~ APA453 2016-11-30/16:05


Kommentieren