Umweltförderung für Firmen-Heizanlagen wird erhöht

Wien (APA) - Die Umweltförderung für die Wärmeversorgungsanlagen von Betrieben wird erhöht. Bei der heutigen Kommissionssitzung der Umweltfö...

Wien (APA) - Die Umweltförderung für die Wärmeversorgungsanlagen von Betrieben wird erhöht. Bei der heutigen Kommissionssitzung der Umweltförderung im Inland wurden heute „Anpassungen in den Förderungsschienen für Wärmeerzeugungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energieträger beschlossen, teilte das Umweltministerium mit.

Unterstützt werden Biomasse-Einzelanlagen, Solaranlagen, die Errichtung von Fernwärmeanschlüssen und die Verdichtung von Wärmeverteilnetzen. Die Förderungen werden laut Umweltministerium durchschnittlich um rund 15 Prozent erhöht. Hintergrund ist die Umsetzung einer EU-Richtlinie zum Ausstieg aus Heizöl leicht. Ab Anfang 2018 darf Heizöl leicht in Anlagen bis zu 400 Kilowatt (kW) nicht mehr verwendet werden. Betroffen sind davon in Österreich rund 9.000 Anlagen, davon rund je die Hälfte von Betrieben und Privaten. Allfällige Förderungen für Private sind im Rahmen der Wohnbauförderung, die Ländersache ist, möglich.

„Um die Klimaziele von Paris zu erreichen, müssen wir unsere Energiesysteme hin zu den erneuerbaren Energien umstellen“, so Umweltminister Andrä Rupprechter in der heutigen Pressemitteilung. Die Neuausrichtung der Umweltförderung sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

In den vergangenen sechs Jahren wurden laut heutiger Pressemitteilung in betroffenen Förderbereichen der Umweltförderung Inland 890 Förderansuchen genehmigt, die jährlich rund 19,6 Mio. Euro an umweltrelevanten Investitionen in Österreich ausgelöst haben.


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