St. Pölten startet Bürgerbeteiligungsprojekt für mehr Lebensqualität

St. Pölten (APA) - St. Pölten startet ein Bürgerbeteiligungsprojekt für mehr Lebensqualität. In Workshops ab 21. Jänner 2017 sollen 60 bis 1...

St. Pölten (APA) - St. Pölten startet ein Bürgerbeteiligungsprojekt für mehr Lebensqualität. In Workshops ab 21. Jänner 2017 sollen 60 bis 100 Einwohner unter dem Motto „Smart Pölten“ Grundlagen fürs Wohlfühlen erarbeiten und daraus Ideen für die Gestaltung von Grün- und Freiräumen entwickeln, hieß es bei einer Pressekonferenz am Donnerstag. Der Klima- und Energiefonds fördert das Projekt mit 84.900 Euro.

Im Gegensatz zu klassischen Smart-City-Projekten, die sich häufig mit den Themen Energie, Mobilität oder Information beschäftigen, liege der Fokus in St. Pölten auf Lebensqualität, sagte Psychologe Andreas Kumpf, wissenschaftlicher Leiter des Projekts. Als Basis diene der „Smart Living“-Ansatz, der „glückliche Menschen, die sich wohlfühlen“ zum Ziel habe.

Bürger sollen in vier Workshops eine Wohnraum-Vision für das Jahr 2030 entwickeln. Wer mitmachen möchte, kann sich online anmelden. Begleitet werden die Teilnehmer von nationalen und internationalen Wissenschaftern. Ab 2018 werden daraus konkrete Schritte für eine ökosoziale Grün- und Freiraumgestaltung abgeleitet. Umgesetzt werden soll ein Demonstrationsprojekt für innovative Grünraumentwicklung.

„Wir wollen weiterhin ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleiben, aber uns auch stärker als Wohnstadt positionieren“, sagte Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ). Er verwies auf eine steigende Einwohnerzahl in St. Pölten.

Das Projekt wird im Rahmen der Smart-Cities-Initiative des Klima- und Energiefonds finanziert. Bei dieser gehe es darum, „Städte als Lebensraum attraktiv zu halten“, erklärte Theresia Vogel, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds. Die Initiative läuft seit 2010, bisher wurden 35 Städte und Regionen bzw. rund 80 Projekte gefördert.

(S E R V I C E - Info und Anmeldung: http://www.smartpoelten.at)


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