Dosierampel in Kufstein im Einsatz

Von Michael Mader...

Im Winter 2015 ging die Dosierampel erstmals in Betrieb.
© Michael Mader

Von Michael Mader

Kufstein –Rot vor den Augen könnte es ab Samstag jenen Autolenkern werden, die auf der Bundesstraße von Kiefersfelden nach Kufstein wollen. Nach der Probephase im Februar und März wird das Land Tirol direkt vor dem Kufsteiner Ortsschild erneut eine Dosierampel aufstellen. Reicht die Staulänge bis zur Auffahrt zum Hechtsee, wird auf Rot geschaltet.

„Das erfolgreiche Pilotprojekt war Ergebnis einer wirklich beispielhaften grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Die Entlastung von Verkehrslärm und die gute Luft sind den Bürgermeistern und mir selbst ein ganz zentrales Anliegen“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreterin Ingrid Felipe. Eine Auswertung habe durch diese Maßnahme rund zehn Prozent weniger Ausweichverkehr durch die Festungsstadt ergeben.

Trotzdem gab es in Kufstein vor allem an den Wochenenden teilweise kein Weiterkommen. „Den Stau ganz zu verhindern, wird uns nicht gelingen. Wir können aber nur das tun, was im Rahmen unserer Möglichkeiten liegt“, sagt Bürgermeister Martin Krumschnabel, der nun untersuchen lassen will, welche Möglichkeiten es gebe, um den Verkehr im Bereich der Kreuzungen im Stadtgebiet zu beschleunigen.

Von den Umbauten am Kreisverkehr von der Autobahnabfahrt Kufstein-Süd in Richtung Söll erhofft man sich ebenfalls Verbesserungen. Krumschnabel: „Wir werden sehen, wie schnell sich das herumspricht bzw. die Navis anzeigen, dass es über die Autobahn schneller geht.“

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Inzwischen soll die Dosierampel den Verkehrskollaps verhindern. Baubezirks­amtsleiter Erwin Obermaier erläutert, wie die Ampel genau funktionieren wird: „In der Zeit von 8.30 bis 17 Uhr wird an allen Samstagen bis zum Ende der Skisaison zu Ostern eine fix installierte Ampel mit zwei Seitenradaranlagen und zwei Webcams so gesteuert, dass je nach Verkehrsaufkommen die Länge der Grünphasen bemessen wird.“ Erste Ergebnisse zur Wirkung werden im neuen Jahr erwartet.


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