Frankfurter Rentenmarkt tendiert schwächer

Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Bundesanleihen sind am Donnerstag belastet durch steigende Ölpreise erneut unter Druck...

Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - Die Kurse deutscher Bundesanleihen sind am Donnerstag belastet durch steigende Ölpreise erneut unter Druck geraten. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel bis zum Mittag um 0,23 Prozent auf 160,49 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg um vier Basispunkte auf 0,31 Prozent.

Verantwortlich für die Kursverluste sind vor allem die nach der Opec-Einigung deutlich gestiegenen Ölpreise. Experten gehen von einem weiteren Anstieg aus. Die daher insgesamt höheren Inflationserwartungen belasten laut Händlern die Anleihekurse und treiben die Renditen nach oben. Zudem hatten die zuletzt veröffentlichten Konjunkturdaten aus den USA überzeugt.

Das am Sonntag anstehende italienische Verfassungsreferendum spielte am Markt keine große Rolle. So sind die italienischen Risikoaufschläge sogar weniger stark gestiegen als die anderer Länder aus der Eurozone. Die Anleger hätten eine Ablehnung der Verfassungsreform bereits eingepreist, sagten Händler.

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