TI beendete die Ära von Trainer Angelini

Neun Jahre lang stand Marco Angelini bei den Volleyball-Damen der TI-apogrossergott an der Seitenlinie. Gestern fiel der Trainer dem sportlichen Querlauf zum Opfer.

„Arrivederci Marco“ – nach neun Jahren trennte sich die TI von ihrem Volleyball-Coach.
© gepa

Innsbruck –Eine Ära ist laut Duden-Definition ein durch eine Person oder Sache geprägtes Zeitalter. Da lehnte man sich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man feststellte, dass bei den Volleyball-Damen der TI-apogrossergott gestern eine Ära zu Ende ging: Neun Jahre (1998 bis 2003 bzw. seit der Saison 2013/14) stand Marco Angelini den TI-Damen als Trainer zur Seite. Gestern fiel der Italiener dem sportlichen Querlauf zum Opfer.

„Seit einiger Zeit sind dunkle Wolken aufgezogen“, beginnt Obmann Michael Falkner seine Erklärung. „Die Wellenlänge hat nicht mehr gepasst. Marco hat die Mädchen nicht mehr erreicht, umgekehrt war es genauso.“ Der letzte Tabellenplatz in der Austrian Volley League tut eben beiden Seiten weh.

„Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Schließlich haben wir tolle Erfolge zusammen feiern dürfen“, erinnert Falkner an drei Vize-Meistertitel und zahlreiche Europacup-Abenteuer unter der Ägide des Italieners, der immer auch durch seine Herzlichkeit auffiel.

Mit dem Wegfall der „spürbaren Spannung“ (O-Ton Falkner) sollen die Innsbrucker Volleyballerinnen ihre Köpfe jetzt wieder freibekommen. Am besten schon am Samstag, wenn Hartberg in der USI-Halle gastiert. Betreut werden die Innsbruckerinnen vorerst dann von Obmann Michael Falkner. Und das wird wohl bis Weihnachten so bleiben. „Viele Optionen gibt es leider nicht“, weiß der Interimscoach. (t.w.)


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