Führer von Zyperns Volksgruppen reden wieder miteinander

Nikosia/Famagusta (APA/dpa) - Neuer Anlauf für die Gespräche zur Überwindung der Teilung Zyperns: Der Sondergesandte der Vereinten Nationen,...

Nikosia/Famagusta (APA/dpa) - Neuer Anlauf für die Gespräche zur Überwindung der Teilung Zyperns: Der Sondergesandte der Vereinten Nationen, Espen Barth Eide, hat die Repräsentanten der griechischen und türkischen Zyprer, Nikos Anastasiades und Mustafa Akinci, zu einem Abendessen eingeladen. Dies teilten die UN am Donnerstag mit.

Beide Seiten nahmen die Einladung für Donnerstagabend an. Es ist das erste Treffen der beiden Konfliktparteien nach dem Scheitern der Zypern-Gespräche vor wenigen Tagen in der Schweiz.

Nach Informationen aus Kreisen der Führungen der beiden Seiten solle dabei sondiert werden, ob die Gespräche zur Lösung der Zypernfrage fortgesetzt werden könnten. Die Verhandlungen waren Mitte November trotz zahlreicher Fortschritte in mehreren zweitrangigen Themen unterbrochen worden. Hauptstreitpunkt bleiben nach wie vor Sicherheitsthemen und Territorialfragen.

Angestrebt wird ein föderaler Staat mit zwei politisch gleichberechtigten Bundesländern. Zypern ist seit einem griechischen Putsch und einer türkischen Militärintervention 1974 geteilt. Die Inselrepublik ist seit 2004 EU-Mitglied. Das EU-Recht gilt aber nur im griechisch-zyprischen Süden. Der Norden wird nur von Ankara anerkannt.

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