Leichtathletik: Russischer Verband bleibt weiterhin gesperrt

Monte Carlo (APA/AFP/dpa) - Das Council des Leichtathletik-Weltverbandes (IAAF) hat bei seiner Tagung in Monte Carlo einstimmig beschlossen,...

Monte Carlo (APA/AFP/dpa) - Das Council des Leichtathletik-Weltverbandes (IAAF) hat bei seiner Tagung in Monte Carlo einstimmig beschlossen, dass die Sperre des russischen Verbandes aufrecht bleibt. Wegen des vom Staat gesteuerten Doping- und Korruptionsskandals sind die russische Athleten seit 13. November 2015 von internationalen Bewerben ausgeschlossen.

Die IAAF wird Ende Februar möglicherweise über einen Fahr- und Zeitplan zur Aufhebung der Suspendierung Russlands entscheiden. Im Jänner wird die Task Force der IAAF unter der Leitung von Rune Andersen nach Moskau reisen, um den Stand der Entwicklungen der Anti-Doping-Maßnahmen zu überprüfen. „Russland hat seit Juni Fortschritte gemacht“, sagte der Norweger am Donnerstag.

Bei den Olympischen Spielen im August in Rio de Janeiro hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) Athleten des russischen Verbandes die Teilnahme erlaubt, wenn sie nachweisen konnten, dass sie von einem funktionierenden Anti-Doping-System außerhalb ihres Landes getestet wurden. Letztlich war nur Weitspringerin Darja Klischina startberechtigt.

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