Hypo fand Rhythmus beim 3:1 gegen Aich/Dob erst im zweiten Satz

Hypo Tirol bleibt in der AVL-Tabelle nach dem Sieg Zweiter.

Daniel Gavan führte Hypo zum 3:1-Erfolg in Kärnten.
© gepa

Bleiburg – Die Doping-Causa Stanislav Masliev (siehe Link rechts) scheint auch an den Spielern von Hypo Tirol nicht spurlos vorbeigegangen zu sein. Zumindest, wenn man sich am Donnerstag den ersten Satz im Spitzenspiel der Austrian Volley League (AVL) gegen Aich/Dob zu Gemüte führte. Am Feld konnte Niklas Kronthaler den russischen Außenangreifer vorerst nicht ersetzen.

Angetrieben von den 1000 Heim-Fans waren die Kärntner zu Beginn nämlich aggressiver. Vor allem machte die Truppe von Manager Martin Micheu, der seine Stimme schon nach dem ersten Satz verloren hatte, aber weniger Fehler. Und so entschied Aich/Dob den ersten Satz mit 25:21 für sich. „Tirol wird sich was einfallen lassen“, warnte Micheu in der ersten Pause. Und er sollte Recht behalten. Im zweiten Satz fanden die Tiroler zurück zu ihrem Rhythmus. Auch weil sich die Einwechslung von Jan Krol als gelungener Schachzug erwies. Spannend blieb es trotzdem, bis die Tiroler den Satzball nach 34 Minuten zum 31:29 verwerteten.

Auch der dritte Satz ging nach 29 Minuten mit 27:25 an den Meister aus Tirol. Und inzwischen überzeugte auch Masliev-Ersatz Kronthaler. Und in Satz Nummer vier legte die Gavan-Truppe dann endgültig den Turbo ein. Der wurde nämlich mit 25:14 eine klare Beute für die Tiroler. Hypo bleibt in der AVL-Tabelle trotzdem Zweiter, weil der vorprogrammierte Finalgegner Aich/Dob zwei Spiele mehr absolviert hat. (t.w.)


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