Steinmeier sagt 50 Millionen Euro zusätzlich für Aleppo zu

Damaskus (APA/dpa) - Angesichts der katastrophalen Lage in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo hat der deutsche Außenminister Frank-Walter...

Damaskus (APA/dpa) - Angesichts der katastrophalen Lage in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo hat der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier den notleidenden Menschen dort 50 Millionen Euro zusätzliche Hilfe zugesagt. Nach dem Besuch eines Flüchtlingslagers im Libanon appellierte Steinmeier am Freitag eindringlich an die Konfliktparteien, Feuerpausen zuzulassen.

Damit sollen dringend benötigte Hilfslieferungen auch in eingeschlossene Gebiete gelangen könnten. „Wir dürfen keine Chance auslassen, um wenigsten in diesen nächsten Wochen nach weiteren Kampfpausen zu suchen“, sagte er in der libanesischen Stadt Zahle.

Der syrische Bündnispartner Russland hatte nach UN-Angaben die Einrichtung von vier Korridoren zur Versorgung der Bevölkerung in den Rebellengebieten Ostaleppos angeboten. Dort toben Kämpfe der Rebellen gegen Regierungstruppen. Einer Feuerpause stimmte Moskau aber nicht zu. In den kurdisch beherrschten Stadtteilen Aleppos sind die UN nach Angaben des Kurdenführers Salih Muslim inzwischen vor Ort. Dorthin fliehen viele Menschen vor den Kämpfen.

Unterdessen drängen 223 internationale Nichtregierungsorganisationen die UN-Mitgliedsstaaten, eine Dringlichkeitssitzung der UN-Generalversammlung einzuberufen um die Kriegsparteien aufzufordern, die „unmenschlichen und völkerrechtswidrigen Angriffe auf Aleppo und andere Orte in Syrien zu beenden sowie sofortigen und ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe zu schaffen“, hieß es in einer Aussendung am Freitag.

TT-ePaper testen und eine von drei Gasser Tourenrodeln gewinnen

Die Zeitung kostenlos digital abrufen, das Testabo endet nach 4 Wochen automatisch.

Die TT verlost drei Gasser Tourenrodeln und 50 Thermosflaschen

Kommentieren