Rohstoffe (11.00) - Brent-Ölpreis schwächer

Wien (APA) - Der Brent-Ölpreis ist am Freitagvormittag gefallen. Der als wichtige Ölpreisbenchmark geltende Future auf die Rohölsorte Brent ...

Wien (APA) - Der Brent-Ölpreis ist am Freitagvormittag gefallen. Der als wichtige Ölpreisbenchmark geltende Future auf die Rohölsorte Brent notierte gegen 11.00 Uhr in London bei 53,58 Dollar je Barrel (159 Liter). Am Donnerstag notierte der Brent-Future zuletzt bei 53,94 Dollar.

Nach zwei Tagen mit deutlichen Gewinnen am Ölmarkt ging es am Vormittag wieder etwas abwärts. Zur Wochenmitte hatte die OPEC bekannt gegeben, ihre Produktion mit Jahresbeginn um 1,2 Mio. auf 32,5 Mio. Barrel pro Tag zurückfahren zu wollen. Dies hatte eine zweitägige Ölpreisrally ausgelöst, die nun zumindest unterbrochen wurde. Die Rohstoffexperten der Commerzbank erwarten nach dem OPEC-Beschluss den Preis für Brent im ersten Quartal des kommenden Jahres bei 53 Dollar. Durch die Einigung sei der Ölmarkt in den kommenden sechs Monaten nicht mehr überversorgt.

Mittelfristig könne jedoch genau das wieder für Belastung sorgen. „Das höhere Ölpreisniveau wird zu einem schnelleren Anstieg der US-Ölproduktion führen“, erwarten die Commerzbank-Analysten. Dieses zusätzliche Angebot werde im Jahresverlauf dann wieder für Preisdruck sorgen. In einem Jahr sieht die Commerzbank den Preis für Brent daher wieder niedriger bei 48 Dollar pro Barrel.

Der Preis für OPEC-Öl ist am Donnerstag auf 49,35 Dollar pro Barrel gestiegen. Am Mittwoch hatte das Barrel nach Angaben des OPEC-Sekretariats in Wien noch 44,80 Dollar gekostet. Der OPEC-Preis setzt sich aus einem Korb von zwölf Sorten zusammen.

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Der Goldpreis tendierte fester. Im Londoner Goldhandel wurde heute gegen 11.00 Uhr die Feinunze (31,10 Gramm) bei 1.175,90 Dollar (nach 1.161,85 Dollar im Nachmittags-Fixing am Donnerstag) gehandelt. Nach den jüngsten Kursverlusten erholte sich das Edelmetall damit wieder etwas. Dies könnte sich jedoch als nicht dauerhaft erweisen: „Auch wenn Gold heute Morgen etwas fester notiert, bleibt es dennoch im Abwärtstrend“, kommentieren die Analysten der Commerzbank.


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