Kurz: „Österreich tritt für eine Welt frei von Antipersonenminen ein“

Wien (APA) - Österreich wird im Jahr 2017 den Vorsitz der Konferenz der Vertragsstaaten der Antipersonenminenverbotskonvention übernehmen. „...

Wien (APA) - Österreich wird im Jahr 2017 den Vorsitz der Konferenz der Vertragsstaaten der Antipersonenminenverbotskonvention übernehmen. „Die Antipersonenminenverbotskonvention hat in den vergangenen neunzehn Jahren unzählige Menschen davor bewahrt, Opfer dieser besonders heimtückischen Waffen zu werden“, betonte Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitag in einer Aussendung.

Mit diesem Schritt stelle Österreich erneut sein „großes Engagement“ in der Sache unter Beweis, das bis zur maßgeblichen Beteiligung an der Ausarbeitung der im Jahr 1997 angenommenen Konvention zurückreiche. „Die Vertragsstaaten verfolgen das Ziel, gemeinsam mit internationalen Organisationen sowie mit Vertretern der Zivilgesellschaft bis zum Jahr 2025 eine Welt frei von Antipersonenminen zu schaffen. Als Vorsitzender im Jahr 2017 wollen wir einen kräftigen Impuls für die Erreichung dieses Ziels geben“, so Kurz weiter.

Zu den inhaltlichen Schwerpunkten des österreichischen Vorsitzes gehört es laut Aussendung „weitere Staaten zum Beitritt zur Konvention zu bewegen, die Wirksamkeit der Hilfe für Überlebende von Unfällen mit Antipersonenminen zu verbessern, sowie die Räumung von Minenfeldern und die Vernichtung von Beständen weiter voran zu bringen“.

Die fünfzehnte Konferenz der Vertragsstaaten in Santiago de Chile hat Österreich am 1. Dezember 2016 zum Vorsitzenden der nächsten Konferenz gewählt, die im Dezember 2017 in Wien stattfinden und im Zeichen des zwanzigsten Jubiläums der Annahme der Konvention im Jahr 1997 stehen wird.

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Mit derzeit 162 Vertragsstaaten nähere sich die Konvention universeller Geltung. „Die Antipersonenminenverbotskonvention ist eine große Erfolgsgeschichte der Abrüstung. Doch die Schaffung einer Welt frei von Antipersonenminen erfordert noch viel harte Arbeit. Österreich ist dankbar für die Gelegenheit und entschlossen, im kommenden Jahr dafür einen besonderen Beitrag zu leisten“, betonte Kurz.


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