„Hoffe auf ,Ja‘ mit Blick auf Südtirol“

SPÖ-Klubchef Andreas Schieder hofft auf eine Mehrheit für das Referendum in Italien. Profitieren würde davon die Autonomie in Südtirol, sagt Schieder.

Mit der Verfassungsreform würde die Schutzfunktion Österreichs gegenüber Südtirol gestärkt werden, erklärt SPÖ-Klubchef Schieder.
© APA

Von Michael Sprenger

Wien –Andreas Schieder hat sich wegen des Verfassungsreferendums zuletzt immer wieder mit Abgeordneten der Südtiroler Volkspartei eng abgesprochen. In der Vorwoche traf er mit Senator Karl Zeller (SVP) zusammen. Für den Klubobmann ist Südtirol ein „großes Anliegen“, wie er gegenüber der Tiroler Tageszeitung erklärte. Er hoffe daher, dass am Sonntag die Mehrheit der Italiener für das Referendum stimmt und den Weg von Premier Matteo Renzi unterstützt.

„Die geplante Verfassungsreform würde eine Stärkung des Autonomiestatuts bringen. Und zwar sowohl innerstaatlich als auch international. Eine Annahme des Referendums würde auch die Schutzfunktion Österreichs stärken, weil sie eben dann doppelt abgesichert wäre“, sagte Schieder.

In der Vorwoche haben auch die Parlamentarier der Südtiroler Volkspartei dazu aufgerufen, am Sonntag mit „Ja“ zu stimmen. „Südtirol hat sich immer durch großen Zusammenhalt ausgezeichnet. Auf diese Weise haben wir die Autonomie Südtirols erreicht, gestärkt und ausgebaut. Auch heute müssen wir zusammenhalten, um auch für die Zukunft diesen Weg zu gehen, der unserem Land Wohlstand und eine weitreichende Autonomie garantiert hat“, sagte der SVP-Fraktionssprecher in der Abgeordnetenkammer, Daniel Alfreider, in einer Presseaussendung.

Gegen eine Unterstützung des Referendums machten zuletzt die Freiheitlichen und die italienischen Rechtsparteien mobil.

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