Österreicherin könnte EU-Kandidatin für Weltzollorganisation werden

Brüssel (APA) - Der EU-Finanzministerrat wird sich Dienstag in Brüssel erstmals auch mit Zollfragen befassen. Bisher war dieser Bereich im W...

Brüssel (APA) - Der EU-Finanzministerrat wird sich Dienstag in Brüssel erstmals auch mit Zollfragen befassen. Bisher war dieser Bereich im Wettbewerbsrat angesiedelt. Dabei geht es um einen allgemeinen Ausblick der Zollaufgaben, wobei sich die EU aber auch auf die Neuwahl des Generalsekretärs der Weltzollorganisation 2018 vorbereiten will. Hier könnte eine Österreicherin zum Zug kommen.

Wie es in EU-Ratskreisen in Brüssel am Freitag hieß, sei Bettina Vogl-Lang aus dem Finanzministerium eine von zwei Kandidaten seitens der EU. Der amtierende Generalsekretär der Weltzollorganisation (WZO) ist der Japaner Kunio Mikuriya. Die WZO arbeitet u.a. mit der EU, den Vereinten Nationen und Interpol zusammen.

Die Weltzollorganisation wurde Anfang 1953 unter dem Namen „Brüsseler Zollrat“ gegründet. Der WZO gehören 180 nationale Zollverwaltungen an. Neben dem Streben nach einer Harmonisierung des internationalen Handels hat es sich die WZO zum Ziel gesetzt, grenzüberschreitende Kriminalität zu bekämpfen.


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