US-Börsen zur Eröffnung uneinheitlich

New York (APA) - Die US-Börsen haben sich am Freitag kurz nach Handelsbeginn uneinheitlich präsentiert. Gegen 15.45 Uhr fiel der Dow Jones I...

New York (APA) - Die US-Börsen haben sich am Freitag kurz nach Handelsbeginn uneinheitlich präsentiert. Gegen 15.45 Uhr fiel der Dow Jones Industrial um 22,05 Einheiten oder 0,11 Prozent auf 19.169,88 Zähler. Der S&P-500 stieg um 2,03 Punkte oder 0,09 Prozent auf 2.193,11 Einheiten. Der Nasdaq Composite gewann 4,86 Punkte oder 0,09 Prozent auf 5.255,97 Zähler.

Im Verlauf des Nachmittags wurden heute US-Arbeitsmarktdaten publiziert. Dabei ist die Beschäftigungsentwicklung im November etwas schwächer ausgefallen als erwartet. Außerhalb der Landwirtschaft seien 178.000 Stellen hinzugekommen. Volkswirte hatten einen Beschäftigungsaufbau von 180.000 erwartet.

Die durchschnittlichen Stundenlöhne zeigten sich ebenfalls überraschend schwächer und verringerten sich zum Vormonat um 0,1 Prozent. Dies ist der erste Rückgang seit Dezember 2014. Volkswirte hatten einen Anstieg der Löhne um 0,2 Prozent erwartet.

Die Arbeitslosenquote sei hingegen von 4,9 Prozent auf 4,6 Prozent zurückgegangen. Das ist die niedrigste Quote seit August 2007. Volkswirte hatten zuvor keine Veränderung erwartet.

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Mitte Dezember wird die Notenbank Fed dann darüber entscheiden, ob der US-Leitzins angehoben wird. Die Wahrscheinlichkeit dafür liege laut Markteinschätzung bei 100 Prozent, sagen Analysten.

Zuletzt rückte auch das Italien-Referendum vom kommenden Sonntag ins Blickfeld der Anleger. Einem Ökonomen von First Standard Financial zufolge, zeigten sich Investoren in den USA vorsichtig. Ein möglicher Rücktritt Renzis könnte politische Unsicherheiten bewirken und den Euro schwächen.

Bei den Einzelwerten standen heute Starbucks auf den Verkaufslisten der Anleger. Nachdem die Aktie vorbörslich rund 3 Prozent abgegeben hatte, starteten die Titel der Kaffeerestaurant-Kette mit einem Minus von 2,36 Prozent in den Tag. Hintergrund des Kursrutsches dürfte der angekündigte Rücktritt von CEO Howard Schultz sein.

In den Fokus rückten ebenfalls Titel von Johnson & Johnson. Ein Gericht in Dallas im US-Bundesstaat Texas hatte am Donnerstag entschieden, dass J&J nun mehr als eine Milliarde Dollar Entschädigung zahlen muss. Der Konzern will die Entscheidung des Gerichts anfechten. Trotzdem gewannen die Titel des Unternehmens 0,49 Prozent.

~ ISIN US2605661048 US6311011026 US78378X1072 ~ APA412 2016-12-02/15:56


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