BP-Wahl - FPÖ weist Aussagen von Farage zu Austrittsreferendum zurück

Wien (APA) - FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl hat Aussagen des britischen EU-Gegners Nigel Farage, wonach Norbert Hofer nach einem Sieg bei...

Wien (APA) - FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl hat Aussagen des britischen EU-Gegners Nigel Farage, wonach Norbert Hofer nach einem Sieg bei der Bundespräsidentenwahl ein EU-Austrittsreferendum verlangen werde, als „ohne jede Substanz“ zurückgewiesen. „Wir stehen für eine Weiterentwicklung der EU in eine positive Zukunft inklusive mehr Bürgernähe“, betonte Kickl am Samstag in einer Aussendung.

Die FPÖ sei weder für einen Austritt Österreichs aus der EU noch wolle sie den von Alexander Van der Bellen geforderten Umbau der EU zu Vereinigten Staaten von Europa, unterstrich der Wahlkampfleiter Hofers. „Nigel Farage ist offenbar alles andere als ein Kenner der inhaltlichen Positionen von Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer, der österreichischen Bundesverfassung und der inhaltlichen Positionierung der Freiheitlichen Partei zur Frage einer positiven Weiterentwicklung der Europäischen Union“, kritisierte Kickl.

Farage hatte nach einem Bericht der US-Zeitung „Washington Examiner“ dem US-Sender Fox News gesagt, dass Hofer ein Referendum über die Mitgliedschaft Österreichs in der Europäischen Union verlangen werde. „Ich würde mein Geld darauf setzen, dass Hofer von der FPÖ diese Wahl gewinnt“, fügte der Brexit-Wortführer hinzu.

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